Südfrankreich 2025
(25 Tage)
Anreise:
Per Zug ging es um ca 8.30 Uhr von Frankfurt nach Paris Gare de l`Est
und mit der Metro zum Gare de Lyon. Von dort fuhr ich mit dem TGV nach
Lyon. Hier stieg ich in den Zug nach Montelimar, wo ich ca. 30 min
verspätet um ca. 19.30 Uhr ankam.
In Montelima angekommen, wartete bereits Tobi* auf mich, er unterstützte die Klienten bereits seit vier Wochen auf dem ersten Teil ihrer Reise.
Auf Einladung unserer Klienten unterbrachen wir die einstündige Fahrt vom Bahnhof zum Ferienhaus um Abend zu essen.
An der Ferienresidenz in Beaulieu/ Ardeche angekommen, warteten bereits Peter und seine Frau Gabi.
Tobi konnte mir auf der Fahrt, wie vor Ort wichtige Informationen zu beiden, sowie zum täglichen Ablauf geben, sodass ich am nächsten Morgen gut vorbereitet übernehmen konnte.
Im
allgemeinen lag der Fokus auf dem morgendlichen und abendlichen
Körperpflegeprogramm, zubereiten von Frühstück und das die beiden viel
Zeit alleine genießen konnten.
Tag 1 - 4
Beaulieu
Jeder Tag war von Hitze geprägt, was für Peter sehr anstrengend war. Da Er und Gabi viel Wert auf Privatsphäre legen, habe ich viel Zeit am Pool verbracht oder mit Arbeit für DEINGUIDE, zwischendurch immer mal beim Alltäglichen unterstützt. An den Abenden gingen wir Essen oder haben gekocht.
Das
Haus: typischer französischer, rustikaler Stil, rollstuhlgerecht: ja,
Pflegebett vorhanden, Bad/Dusche geräumig, Wohnzimmer/Küche schön groß.
In den Garten und zum Pool konnte Peter mit Rollstuhl fahren, bei Bedarf
wäre ein Poollifter vorhanden.
Tag 4 -16
Camping Agde
An Tag 4 ging es per Auto ins 185 km entfernte Agde am Mittelmeer. Dort waren wir nun für 12 Nächte im rollstuhlgerechten Mobilheim am 4 Sterne Campingplatz untergebracht. Auch hier war es jeden Tag sehr, sehr warm. Nach dem täglichen Zubereiten des Frühstück, pendelten wir zwischen Strand, Pool und dem Restaurant-/Entertainmentbereich des Campingplatz um die Zweisamkeit von Peter und Gabi zu wahren. Wir nutzten die Zeit um DEINGUIDE weiterzuentwickeln, aber auch um abzuschalten und zu genießen.
In Agde steht logischerweise viel Fisch auf der Speisekarte… Wir konnten bei den zahlreichen Restaurants Besuchen viel Neues probieren und waren begeistert.
Zur barrierefreiheit am Campingplatz haben wir ein Video auf Youtube, schaut gerne mal rein:
https://www.youtube.com/watch?v=A1XK7F2eOsw
Tag 16 - 17
Arles
Nach einer Autofahrt von 140 km erreichten wir Arles. Wir richteten die Zimmer ein und machten uns direkt los, um Arles per Spaziergang zu erkunden. An der historischen Arena haben wir in einem tollen Lokal zu Abend gegessen.
Morgens haben wir in den Seitengassen der herrlichen Altstadt eine Boulangerie entdeckt und unter Einheimischen und Rucksacktouristen gefrühstückt. Anschließend erkundeten Manuel und ich noch Arles, bevor wir uns zum nächsten Highlight ein Weingut in Carces machten.
Das Hotel war ziemlich barrierefrei, das Zimmer nicht ideal. Die Stadt wie erwartet mit vielen Bordsteinen.
Tag 17 - 21
Carces/ Weingut
Wir fuhren nördlich von Marseille, im Inland parallel zur wunderschönen Cote d'azur eine Strecke von 148 km bis nach Carces.
Peter und Gabi waren bereits vor vielen Jahren hier zu Gast. Dementsprechend harmonisch war der Empfang von Besitzer Wolfgang mit seinem Sohn.
Wir waren jeweils im schönen kleinen Bungalow, mit Bad, Schlafzimmer und toller Terasse zum verweilen, untergebracht.
Am Haupthaus befand sich eine große Terasse wo sich abends alle Gäste zum gemeinsamen Abendessen trafen. Dieses Modell war uns völlig neu. So mit allen Gästen an einem Tisch, wir waren insgesamt 12 Personen, am letztem Abend 15.
Hatte was, es entstanden tolle Gespräche mit herrlicher Atmosphäre.
In der Zeit bei Wolfgang hatten wir ebenfalls viel Freizeit, wir nutzen diese am Pool, für Ausflüge oder für DEINGUIDE. Auch in dieser Zeit war es tagsüber teils unerträglich heiß, abends angenehm mit lauem Lüftchen, typisch Provence.
Barrierefrei war es nicht komplett. Der steinige Weg zum Essen war immer mühsam, die Dusche zu klein.
Tag 21 -22
Lyon
Lyon... Grossstadt… Beton, Autos, Smok… Plötzlich in einer anderen Welt. Gefühlt aus dem Traum erwacht… Zurück in der Realität… Als Zwischenstopp auf dem Heimweg gedacht. Mehr war es auch nicht… Zu der täglichen Versorgung für Peter kam lediglich ein super leckeres Abendessen dazu. Täglich sehr gut essen waren wir mittlerweile gewohnt.
;-)
Tag 22 - 24
Langatte
Weiter Richtung Norden. Man spürt schon deutlich das Mitteleuropäische Flair. In Langatte angekommen, nach ca 470 km.
Untergebracht waren wir auf einem Campingplatz am See in einem Haus auf Stelzen auf dem See, ein Traum.
Das Wetter war mittlerweile auch der Region entsprechend bewölkt und regnerisch. Peter und Gabi verabredeten sich mit Freunden bereits im Vorfeld, sodass wir wieder sehr, sehr viel Zeit für DEINGUIDE hatten. Abends gingen Manuel und ich ins nahegelegene Restaurant.
Die Barrierefreiheit war überall gegeben, im Haus wurde es dennoch mal eng.
Tag 24 - 25
Heimatort Klienten
Am vorletzten Tag ging es, aufgrund des schlechten Wetters, früher als geplant nach Hause zu Gabi und Peter. Hier unterstützten wir dabei, das Gepäck in die Wohnung zu bringen.
Am Abend gingen wir noch einmal gemeinsam beim Lieblingsspanier der beiden essen.
Gegen
16 Uhr, am Folgetag, verabschiedeten wir uns von Gabi und Peter. Bis
dahin standen wir auch weiterhin bei Bedarf zur Verfügung.
Fazit: Es war eine wirklich schöne Zeit. Es fühlte sich mehr wie Urlaub und weniger wie Arbeit an. Wir haben tolle Gespräche geführt, viel gesehen und erlebt und wirklich köstliches Essen genossen.
Wir freuen uns schon auf die nächste Reise mit Gabi und Peter.